Alles hat ein Ende!

Mönkeberg

Früh ging es los. Um 8 Uhr hat Mark alleine abgelegt. Benni wollte weiterschlafen. Schnell nach dem Hafen konnten wir segeln und waren mit gut 4 kn ganz gut unterwegs. Es war eine Welle von 0,2 – 0,3 angekündigt, die uns auf Nord ärgern sollte. Das tat sich leider auch. Erst nach dem Benni das Frühstück wieder dem Meer gespendet hatte, war alles gut. Die Mündigkeit hatte ihn einfach anfällig gemacht. Die letzten harten Törns hatte er nämlich mit Bravour überstanden. Danach ging es ihm gut.

Die Genaker ging hoch und hat uns bis Laboe begleitet. Zwischenzeitlich schlief der Wind ein, so dass der Motor geholfen hat. Um 15 Uhr waren wir vor Kitzeberg und haben den Anker zum Baden geworfen. Carolin und Christian wurden mit den Dingi von Strand geholt und wir haben zum letztem Mal im Urlaub, die Sonne und das Baden vom Schiff aus genossen. Herrlich!

Damit geht ein besonderer Urlaub zu ende. 2,5 Tage anstrengendes Segeln und Motorsorgen, sonst nur Sonne, Baden und traumhafte Bedingungen. Natürlich wollte am Ende nur Christian nach Hause (Spielzeug :o) und wir hätten gern noch ein 1-2 Wochen weitgemacht.

Hier unser bemerkenswertes Wetter im Überblick:

Bagenkop – einmal Dänemark muss sein!

Bagenkop

Gemütlich ging es los. Eigentlich Richtung Wentdorf, aber wir hatten wirklich gar keinen Wind und bis Laboe wären es auch 20 sm gewesen, warum also nicht nach Bagenkop! Ein Blick auf die Wetterapp sagt, morgen mit achterlichen Wind bei 6 kn zurück! Also wurde der Kurs geändert und unter Motor ging es nach Dänemark. Runde 23 sm und fast 5 Stunden haben wir dafür gebraucht.

Der Tag war wenig ereignisreiche. Wir haben unter Deck Siedler gespielt, gelesen und LÜK geübt. Gegen 17 Uhr waren wir vor Bagenkop.

Es folgte ein ausgiebiges Bad, auch wenn die Wasserqualität mit der Lübecker Bucht nicht mithalten kann. Aber ein nette Brücke lud zum Springen ein.

Danach zu Dagli‘ Brugsen und Dosen ohne Pfand kaufen und zum Essen in den Hafenimbiss (Pommes & Burger). Anschließend gab es den Hauptgrund für unseren Trip nach Dänemark. Ein Eis auf Softeis, Kugel Vanille und GUF. GUF ist ein süßer und luftiger Schaum, der in Dänemark das i-Tüpfelchen auf dem Eis ist. Herrlich!

Zum Schluss sind wir noch zur Tankstelle gerollert und haben 10l Diesel besorgt. Den Kanister haben wir auf den Roller gebunden, ging super!

Leider ist Benni wieder sehr spät eingeschlafen …

Lippe – Endstation für Caro und Christian

Lippe

Ganz entspannt ging unsere Zeit in Heiligenhafen zu ende. Nun sollte es nach Lippe gehen, dort werden Carolin und Christian von Margit abgeholt. Caro darf Donnerstag wieder arbeiten und möchte noch ein paar Tage zuhause haben.

Der Wind war mit uns, so dass wir unter Genua und Groß mit gemütlichen 4 Kn Richtung Hohwachter Bucht unterwegs waren. Vorm Hafen Lippe haben wir uns treiben lassen und noch einmal eine ordentlichen Badespass eingelegt. Auch Christian macht mit Schwimmweste mit, also ob es schon hundert Jahre schwimmen könnte. Toll!

Lippe selbst stinkt und ist ein sehr einfacher Hafen. Aber ok. Margrit kam um 18 Uhr und es gab noch Pommes und Alster im Imbiss auf dem Nahen Campingplatz.

Um 19 Uhr tauchte dann Ingo auf und die verbliebenen Drei machten sich auf den Weg mit den Rollern nach Hohwacht. Heute sollte es für Mark mal Steak geben. Der Abend war lauschig und wurde im Boot mit einem Absacker und einer Unterrichtsstunde von Ingo für Benni zum SpoBo beendet. Benni hat auch bei Spaß! Leider schließ Benni erst um 23 Uhr ein, was deutlich zu spät ist.

Heiligenhafen – Hafentag & Holyharbour Café & Grill

Heiligenhafen

Endlich wieder Brötchen. Papa war früh wach und hat von seinen morgen Schwimmtour gleich Brötchen mitgebracht. Dazu Benni geliebtes Rührei.

Dann musste natürlich erst einmal den Einkauf bei OLEU-SEGEL erledigt werden. Caro ist happy! Zudem übernimmt Mark die Jungs und Caro kann shoppen.

Nach Abstecher zu Baltic-Köln (Yachtshop) stand Krebse-Angeln auf dem Programm. Leider mit wenig Erfolg, so dass als Caro gegen 14 Uhr zum Strand wollte, noch kein Krebs gefangen war.

Strand war toll. Die ganze (!) Familie im Wasser. Stoben, Wasserball („Schweinchen in der Mitte“) und Tauchen sind ein großer Spaß. Dann gab es wieder die Sandburgen und Fußball, alles sehr entspannt. Die Jungs waren insgesamt seit einige Tagen super entspannt, kaum Streit und jeder konnte sich gut selbst beschäftigen. Weiter so!

Abends sind Caro und Mark Essen gegangen. Direkt an der Promenade mit tollen Blick auf die Ostsee im Holyharbour Café & Grill des Beach Motel. Da kann man mal ein nettes Elternwochenende buchen ;o) (www.beachmotel-hhf.de).

Heiligenhafen – Caro´s neuer Lieblingshafen!

Heiligenhafen

Morgens haben wir erst einmal ausgeschlafen. Dann gab es ein kleines Frühstück, da wir Brötchen im Café um die Ecke bereits vergriffen waren. Es folgte unsere Yoga-Einheit am Strand des Binnenhafens. Die Jungs haben eine Schlauboottour auf dem Binnensee gemacht und uns schnell entdeckt. Natürlich haben sie dann genau neben unseren Matten eine Runde Fußball gespielt *nerv*.

Gegen  12 Uhr ging es dann nach Heiligenhafen. Der Wind wollte zunächst nicht und die Ruhe für eine Kreuz bei schwachen Wind hatten wir auch nicht. Also mit Motor bis zum SUnd und dann unter Segeln bis Heiligenhafen. Eine schöner Törn!

Caro hat Heiligenhafen sofort ins Herz geschlossen. So ein schöner Hafen.  OLEU-SEGEL wurde besucht und gleich einige Taschen für den Einkauf eingeplant. Leider ging das Kartenterminal nicht, so dass der finale Einkauf auf den nächsten Tag verschoben werden musste. Oh oh! Ein kleiner Hafenbummel mit Eis essen rundete die Kennenlerntour ab.

Klar, sind wir noch Baden gegangen. Benni und Caro haben Fußball gespielt während Papa mit Christian die 100ste Sandburg geschaffen hat.

Auf nach Großenbrode

Am Samstag ging es dann nach Großenbrode.Wir hatten so gut wie keinen Wind und wussten die Strecke mit dem Motor machen. Auch wenn Mark die ganze Zeit auf ein bißchen Wind gehofft hatte. Der Motor hat gut durchgehalten und Carolin hat sich gewundert wie groß Großenbrode ist. Nach dem Besuch beim Hafenmeister sind wir dann direkt wieder an den Strand und haben im Wasser getobt. Erstmals war sogar Carolin ganz im Wasser!

Abends war Strandfest direkt vom Hafen und wir haben uns Crêpes und Pizza zum Abendbrot gegönnt. Die Jungs waren happy!

Kühlungsborn – Urlaub im Urlaub

In Kühlungsborn hat es uns so gut gefallen, dass wir gleich zwei Hafentage eingelegt haben. Wenn man sich die deutschsprachigen Menschen wegdenken, dann könnte der Hafen auch irgendwo auf Mallorca liegen, sehr nett gemacht.

Mit der Bimmelbahn haben wir uns die Stadt angesehen, haben die örtlichen Spielplätze unsicher gemacht und letztlich viel Zeit am Strand verbracht. Kühlungsborn verfügt über keinen Minigolfplatz, was unsere Planung ein wenig beeinträchtigt hat. Wir haben dann Sabine mit ihren Kindern getroffen. Abends ist Christian beim Nachbarn in den Mast gestiegen und hat dafür richtig viel Schoki bekommen. An alle Abenden haben wir Livemusik bekommen. Freitagabend haben dann leider unsere Katamaran-Nachbarn bis 4:00 Uhr morgens gefeiert, was Carolin nicht so witzig fand.

Ein besonders Highlight war sich, dass Christian an Steg ins Wasser gefallen ist. Natürlich ohne Schwimmweste. Mark stand zwei Schritte weg, so dass er Christian schnell rausziehen könnte, aber dabei hat Christian sicherlich etwas wertvolles gelernt 😉.

Geht gar nicht

Die Nacht war unruhig, so dass es bereits um 6:00 Uhr Richtung Kühlungsborn ging. Die Welle war furchtbar und wir wären besser im Hafen geblieben. Als dann auch noch der Motor streikte, war die Katastrophe perfekt.

Letztlich würden wir, nachdem wir den Anker vom Hafen geworfen haben, von einem Schlauchboot in den Hafen geschleppt. Glücklicherweise war ein Motormechaniker am Steg , der das Problem (Dieselpest) zunächst gelöst hat. Wir waren alle sehr kaputt, so dass wir erst mal an den Strand gegangen sind, um uns zu erholen. Abends gab es Pommes für die Jungs und anschließend ein kleines Essengehen für die Eltern. Ein romantischer Abend entschädigte ein bisschen für den harten Tag.

Hafentag in Timmendorf

Timmendorf, Poel

Der Tag begann mit Yoga am Strand und anschließendem Picknick-Frühstück am Strand. Es folgte ein langer Strandtag. Nach einer Mittagspause ist Carolin mit den Jungs Steine an der Steilküste sammeln gegangen und Mark ist mit dem Bus nach Kirchdorf gefahren, um einzukaufen und Bargeld zu holen. Schlauchboot fahren, baden, eine große Duschaktion, Essen und Kartenspielen runden den Tag ab. Bei den Nachbarn Helmut und Renate gab es einen Absacker.

Alles anders als in Dänemark

Timmendorf

„Alles anders als in Dänemark“ sagt Caro fast täglich. Da hat sie recht, aber ob das wirklich schlecht ist, kann man nicht sagen. Wir haben ein Jahrhundert Sommer, perfekte Temperaturen und blauer Himmel. Nach dem Frühstück und einer ausgiebigen Yoga-Einheit sind wir unter Genua mit 2,5 kn nach Timmendorf auf Poel gestartet. 4,6 sm gaben Zeit zum Entspannen. Der kleine Hafen war Gottseidank noch nicht voll, so dass wir schnell einen Liegeplatz gefunden haben. Bei fantastischem Wetter ging es dann an den Strand , der nur 10 m entfernt war. Später zum Laden auf dem Campingplatz und zum Spielplatz. Abends gab Fisch vom Fischer am Steg und Reste. Die Jungs drehten noch eine Runde mit dem Schlauchboot im Hafen. Erstmal fuhr Christian auch alleine!

Wir kannten Timmendorf schon von einem Besuch mit Hildegard und Norbert vor einigen Jahren. Der Bäcker ist um die Ecke und alles ist sehr beschaulich.